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Erstes HbbTV-Portal über DVB-T feiert Premiere

20.02.2013


Mit der „Multithek“ präsentiert Media Broadcast das deutschlandweit erste hybride TV-Portal auf terrestrischer Basis. Zum Start wird das Angebot in sieben Ballungsräumen verfügbar sein. Mehr als 20 Anbieter liefern spannende Inhalte.

Für einige Fernsehzuschauer ist DVB-T eine unkomplizierte Option, lineares Digitalfernsehen zu beziehen. Gerade in Stadtgebieten ist der Empfang per Antenne eine gute Alternative für kostenbewusste Konsumenten. Doch im Vergleich zu den anderen Übertragungsarten, ist der Umfang an Sendern recht überschaubar. Mit der inhaltlichen Magerkost will Media Broadcast nun aufräumen und stellt das HbbTV-Portal „Multithek“ mit zahlreichen Funktionen zur Verfügung. Das Portal ist in Verbindung mit einem Breitbandanschluss nutzbar.

Ab sofort kann die Multithek ohne Mehrkosten erreicht werden
Die empfohlene Geschwindigkeit der Internetanbindung sollte mindestens bei 2 MBit/s liegen. Das dürfte kein Problem sein, da zu Beginn bevorzugt urbane Ballungsräume angesteuert werden. Die Einwohner folgender Gebiete können seit dem 20. Februar die Multithek kostenlos abrufen: Berlin, Braunschweig, Hamburg, Hannover, Rhein-Main (unter anderem Frankfurt, Mainz, Wiesbaden), Saarbrücken und Stuttgart. Der Weg zum echten HbbTV ist denkbar einfach. Der Verbraucher muss Über die Fernbedienung die elektronische Programmauswahl auswählen und schon ist die Multithek zu sehen. Falls nicht, kann auch ein Sendersuchlauf nötig sein.

Daniel Kleinbauer, Leiter Produktmanagement Hybrid-TV Media Broadcast, hebt hervor: „Die Multithek haben wir für Fernsehzuschauer entwickelt, die die Vorteile von Internet und Fernsehen auch über Antenne nutzen wollen und sich einen unkomplizierten Start in die Welt des Internet-Fernsehens wünschen.“ Mehr als 20 Partner, beispielsweise ARD, ZDF, QVC und QTom, sollen den Anfang einer wachsenden Gemeinschaft bilden. Diese bringt zusätzliche Dienstleistungen direkt auf die Fernbedienung, eine Navigation in verschachtelten Untermenüs entfällt.

Zukunftssichere Plattform, auch für lokal begrenzte Inhalte?
An Inhalten sind oft nachgefragte Produkte wie Mediatheken (ARD, ZDF), Nachrichten zu Wetter und Sport, Musik oder Shopping an Bord. Ein beständiger Ausbau ist vorgesehen, der sich primär auf lokale und regionale Inhalte fokussiert. Als Vorteil der Multithek, wird auch die Unterstützung einer breiten Gerätepalette angegeben. Unabhängig vom Hersteller des Flachbildschirms, wird das Portal stets gleich aussehen und funktionieren. Kleinbauer ist sich sicher, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: „Mit unserem neuen Hybrid-TV-Portal wollen wir den HbbTV-Markt erweitern und die Akzeptanz, Bekanntheit und das Zukunftspotenzial von DVB-T steigern.“

 




Quelle: Media Broadcast